IntensivCoaching

Führungs-Kraft entwickeln

Der Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet "Kutsche". Während für gewöhnlich die Führungskraft allein auf dem Kutscherbock sitzt und die Zügel lenkend in der Hand hält, sitzt während eines Coachings ein externer Experte neben der Führungskraft, um diese sinnbildlich in Hinblick auf Ziel, Fahrroute, Lenktechnik oder Pferde zu beraten, ohne jedoch die Zügel selber in die Hand zu nehmen.
Einzelcoaching ist die individuelle und persönliche Beratung einer Führungskraft durch einen Coach in Hinblick auf fachlich-sachliche und/oder psychologisch-soziodynamische Fragestellungen (Führung, Zusammenarbeit, Gesprächsverhalten usw.), die im Verantwortungsbereich der Führungskraft liegen. Zielsetzung von Coaching ist die Förderung der Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbst- mangementfähigkeit der Führungskraft sowie die Erweiterung bzw. Verbesserung ihrer Kompetenzen und Handlungsweisen. Voraussetzung für einen erfolgreich verlaufenden Coachingprozess ist einerseits, dass eine Führungskraft ein persönliches Anliegen und den festen Wunsch zur Veränderung hat. Andererseits muss die zu coachende Führungskraft im Rahmen eines unverbindlichen Vorgesprächs für sich klären, ob sie sich mit dem Coach auf eine von Offenheit, Wertschätzung, Vertrauen und Diskretion getragene Arbeitsbeziehung einlassen kann.
IntensivCoaching ist eine methodisch offene, aber organisatorisch straffere Form des Coachings zur Entwicklung von mehr Führungs-Kraft, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
  • Intensität: 2 Stunden pro Woche alle 14 Tage über mehrere Monate hinweg
  • konsequente Anwendung von Techniken des Selbstmanagements und der Verhaltensänderung nach dem Züricher Ressourcen Modell (vgl. auch Seminar Innere Führung)
  • Protokollierung aller geplanter und beschlossener Schritte zur Veränderung des eigenen Führungsverhaltens als Erinnerungshilfe und Controllinginstrument
  • zwischen den Terminen: Telefonate oder Emails zwecks Unterstützung und Controlling vereinbarter Umsetzungsschritte (sofern gewünscht)
  • optional auf freiwilliger Basis: Einbeziehung des nächst höheren Vorgesetzten in das Unterstützungssystem 
Inhaltlich fokussiert sich das Coaching auf drei nachfolgenende Themenbereiche, in denen Linzbach-Consulting in den letzten Jahren die meisten Erfahrungen gesammelt hat. Sie finden unter dem jeweiligen Stichwort anonymisierte Beispiele aus der praktischen Arbeit, die das bisher Geschilderte veranschaulichen:
Rhetorische Kommunikation

Drei Coaching-Beispiele aus der praktischen Arbeit: Personen, Funktionen, Organisationseinheiten sowie konkrete Auftragsinhalte sind anonymisiert, um der dem Auftraggeber vertraglich zugesicherten Verschwiegenheit Genüge zu tun. mehr...


Mitarbeiterführung

Drei Coaching-Beispiele aus der praktischen Arbeit: Personen, Funktionen, Organisationseinheiten sowie konkrete Auftragsinhalte sind anonymisiert, um der dem Auftraggeber vertraglich zugesicherten Verschwiegenheit Genüge zu tun. mehr...


Work-Life-Balance

Ein Coaching-Beispiel aus der praktischen Arbeit: Personen, Funktionen, Organisationseinheiten sowie konkrete Auftragsinhalte sind anonymisiert, um der dem Auftraggeber vertraglich zugesicherten Verschwiegenheit Genüge zu tun. mehr...

Spielfelder 1000x53
Ablauf eines Coachingprozesses
Die nachfolgend skizzierten Phasen sind nicht als starr aufeinander folgend zu verstehen, sondern können je nach Prozess erneut durchlaufen werden.
  • Kontakt: Klärung, ob Coaching zum gegenwärtigen Zeitpunkt sinnvoll und angemessen ist und ob Führungskraft und Coach persönlich "miteinander können"
  • Contracting: Auftragsklärung: Welche Ziele sollen erreicht werden? Wie soll vorgegangen werden? Woran werden Veränderungen und Erfolge festgemacht? Termine, Kosten usw. Dieser Abschnitt kann zu einem späteren Zeitpunkt des Coaching erneut durchlaufen werden, wenn anfänglich noch verdeckte Zielsetzungen transparent werden.
  • Start der Arbeit: Durch die Arbeit an ersten konkreten Themen, intensiviert sich der Kontakt, konkretisiert sich die Zielsetzung für beide Seiten, wird Orientierung geschaffen für den noch zu bewältigenden Prozess
  • Veränderungsarbeit: problemlösungsorientierte Arbeit an konkreten Fragestellungen des Klienten in Hinblick auf rhetorische Kompetenz, Mitarbeiterführung oder Work-Life-Balance, Erprobung alternativer Lösungsansätze und sukzessive Optimierung
  • Controlling: Überprüfung der Zielerreichung (Eigen- und Fremdwahrnehmung), "Feiern" von Erfolgen, kritische Auseinandersetzung mit Veränderungshürden, ggf. direkt mit der Phase der Veränderungsarbeit "verzahnt"
  • Abschluss: gemeinsame Reflexion des Coachingprozesses, Ausklang der intensiven Arbeitsbeziehung, Angebot zeitlich befristeter Transferhilfen

Hinweis

Coaching für Verwaltungs-Management

KOMMA, das Kompetenzzentrum für Verwaltungs-Management, bietet seit Anfang April 2011 einen erweiterten Coaching-Pool an, an den sich Führungskräfte aus Verwaltungen in Schleswig-Holstein wenden können. mehr...