Vortragen und Argumentieren


Ein Redner kann sehr gut informiert sein,
aber wenn er sich nicht genau überlegt hat, was er seinem Publikum mitteilen will,
dann sollte er darauf verzichten, anderen Leuten ihre wertvolle Zeit zu stehlen.

Sicheres Auftreten in Arbeitsbesprechungen, verständliche Ausdrucksweise gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten, überzeugende Argumentation gegenüber Kunden - niemand wird mit diesen Fähigkeiten geboren, diese Fertigkeiten sind trainierbar: Sicheres Auftreten hängt davon ab, wie weit die vor- tragende Person sattelfest im Thema ist und die eigenen Körpersprache kontrollieren bzw. bewusst einsetzen kann. Sachinformationen sind dann verständlich und werden im Gedächtnis behalten, wenn sie gut gegliedert, mit einfachen Worten und interessant dargeboten werden. Eine Argumentation wirkt überzeugend, wenn den Zuhörern der Nutzen einleuchtet, dieser glaubhaft nachgewiesen wird und die vortragende Person die Bereitschaft zum Kompromiss und zum Interessenausgleich mitbringt. Eine Präsentation unterstützt einen Vortrag, wenn zentrale Informationen ansprechend visualisiert und veran-schaulicht werden, ohne die Zuschauer von den wichtigen, sich zu merkenden Inhalten abzulenken. Grundsätzlich sollte klar sein, dass ein packender und mitreißender Vortrag mehr erfordert als eine gut konzeptionierte Powerpoint-Präsentation. Das gilt besonders dann, wenn Fachinformationen im Rahmen von Schulungsmaßnahmen vermittelt werden sollen.
Zielgruppe
  • Führungskräfte des unteren und mittleren Managements
  • Fachkräfte aller Abteilungen einer Organisation (Unternehmung, Verwaltung)
Zielsetzung und Nutzen
  • Sicheres Auftreten in Überzeugungssituationen vor und in Gruppen
  • Überwindung körpersprachlicher Fehlgewohnheiten
  • Verbesserung der Verständlichkeit sowie der argumentativen Überzeugungskraft von Vortragsinhalten
Themenschwerpunkte
  • Sicherheit und Souveränität in Körpersprache und Stimme
  • Standpunktarten, Argumenttypen und Nutzenargumentation, Einwandbehandlung
  • vorbereitete und Spontan-Statements für Sitzungen und Besprechungen
    (inkl. Vorbereitungs- und  Strukurierungshilfe)
  • Lampenfieber und Gegensteuerung
  • Stichwortzettel und Memotechniken
  • Aspekte inhaltlicher Verständlichkeit
  • optional: Grundlagen der Visualisierung von Vortragsinhalten
  • optional: Grundlagen der didaktischen Vermittlung und Methodik
  • Gestaltung der Frage- und Diskussionsphase nach einem Vortrag
  • Umgang mit Publikumsreaktionen und Störungen
Inhaltliche und wertebezogene Ausrichtung
  • Fokus Variante 1: Überzeugungsvortrag vor betrieblichen Arbeitsgruppen, argumentative Auseinandersetzung mit Einwänden der Zuhörer
  • Fokus Variante 2: Fachvortrag vor Arbeits- oder Kundengruppen, Präsentationsgestaltung, Beantwortung inhaltlicher Fragen
  • Fokus Variante 3: Didaktische Prinzipien, Lehrziele, Leiter- und teilnehmerzentrierte Vermittlungsmethoden, Teilnehmeraktivierung
  • Kombinationsmöglichkeiten: Variante 1, 2, und 3 untereinander, Variante 1 bis 3 mit persönlichem Coaching zur rhetorischen Kompetenz
  • Werteorientierung: Sachbezogenheit und Rationalität in der argumentativen Auseinandersetzung dienen mittel- bis langfristig eher einer Meinungsänderung als kurzfristig wirkende Überredungskünste und Manipulationsversuche. Bei festgefahrenen Positionen helfen selbst Nutzenargumente nur bedingt weiter. In diesem Fall führen Kompromissvorschläge oder Win-win-Lösungsansätze eher zu einem auch von der Gegenseite mitgetragenem Ergebnis.
Methodik
  • Vorabaufgaben vor Seminarbeginn (Vorbereitung eines Überzeugungsvortrags bzw. einer Präsentation)
  • Impulsreferate, Erfahrungsaustausch
  • Simulation betrieblicher Vortrags- und Überzeugungssituationen mit Publikumsreaktionen
  • Videofeedback und Auswertung in der Gruppe
  • Seminarmappe und Transfersicherung
  • schriftliche Seminarevaluation
Eckdaten
  • "Inhouse" - in den Räumen Ihres Unternehmens
  • Dauer: 2 oder 3 Tage (je nach Bedarf) a 8 Zeitstunden pro Tag
  • Termine nach Vereinbarung
  • idealerweise bis maximal 10 Teilnehmer/-innen
  • Leitung: Dipl.-Psych. Holger Linzbach
  • Tageshonorar: ca. 1.000,- netto je nach Auftragsvolumen zzgl. Übernahme der Reisespesen
Praxiserprobung an Zielgruppen
  • Marburger Bund, Berlin - 8 Seminar (2 tägig): Krankenhausärzte aller Fachrichtungen
  • Landesverband der Standesbeamten/-innen, Schleswig-Holstein - 2 Workshops (halbtägig): Verwaltungskräfte aus kommunalen Standesämtern
  • ehem. Gebühreneinzugszentrale, Köln - 6 Seminare (2-tägig): Verwaltungsfachkräfte
  • Westdeutscher Rundfunk, Köln - über 20 Seminare (3-tägig): Mitarbeiter aus Redaktionen, Technik und Verwaltung
  • Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein - 5 Seminare (1-tägig): Fachwirte verschiedener Branchen
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