Mitarbeiter führen und motivieren


Engagierte Mitarbeiter muss man nicht (mehr) motivieren.
Aber man muss sich als Führungskraft davor hüten, sie zu demotivieren.

Wer fragt, der führt - doch welche Fragen stelle ich als Führungskraft am besten in welcher Situation?
Wie begründe ich in Mitarbeitergesprächen meinen Standpunkt? Wie begegne ich den Einwänden und Ausweichma- növern meiner Mitarbeiter am besten? Wie drücke ich mich klar und unmissverständlich aus? Was ist beim Anteilen von Anweisungen und beim Delegieren zu beachten? Welche Strukturierungshilfen zur Vorbereitung und Durch- führung von Mitarbeitergesprächen gibt es? Was kennzeichnet mein persönliches Führungsverhalten? Welcher Führungsstil ist der richtige? Von welchen Normen und Werten lasse ich mich als Führungskraft leiten, welche Beeinflussungsmethoden halte ich für effizient? Wie begegne ich schwierigen Mitarbeitern und schwierigen Situatio- nen? Welche Kritikregeln gilt es zu beachten, wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Was kann ich zum Teament- wicklung unternehmen, wie gehe ich mit Konflikten um? Was kann ich zur Entwicklung meines Teams bzw. meiner Arbeitsgruppe beitragen?
Auf diese oder ähnliche Fragestellungen möchte dieses Seminar Ihnen praxisorientierte Antworten liefern.
Dann wer führen will, der fragt.
Zielgruppe
  • Führungskräfte der unteren und mittleren Hierarchie-Ebene (mit Führungserfahrung oder Führungsnachwuchskräfte), die sich mit Grundlagen von Führung im Rahmen typischer Mitarbeitergesprächen beschäftigen möchten.
Zielsetzung und Nutzen
  • Grundlagen der Mitarbeiterführung (Menschenbild, Führungsleitlinien, Führungsverhalten)
  • Führen von Mitarbeitergesprächen (Zielvereinbarung, Delegieren, Remotivation, Anerkennung und Kritik, Ermahnung, Konfliktklärung)
  • Umgang mit als schwierig erlebten Mitarbeitern (Abwehrmechanismen, auffällige Persönlichkeiten)
Themenschwerpunkte
  • Das Rollenverständnis als Führungskraft: Menschenbild vom Mitarbeiter, Führungsleitlinien zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Alleskönner/-in mit Vorbildfunktion, Führungsmotivation
  • von den Führungstilen zur transformationalen Führung: Führungsstärke, Führungskompetenz, Vertrauen vs. Kontrolle, Fordern und Fördern
  • Kommunikation im Führungskreislauf: kommunikationspsychologische Grundlagen, Basisfertigkeiten der Gesprächsführung
  • Gestaltung klassischer Mitarbeitergespräche: Ziele vereinbaren und Delegieren, Probleme klären und Remotivieren, Anerkennung, Kritik, Ermahnung, Konfliktklärung und -regelung
  • Strategien im Umgang mit Mitarbeitern/-innen: Ausweichstrategien und Abwehrmechanismen, Grundorientierungen bei Persönlichkeit und Motivation, auffällige Persönlichkeiten
  • Gruppendynamik und Teamentwicklung: Grundlagen und Teamrollen, Änsätze zur Entwicklung des eigenen Teams
  • optional: Da nicht alle Themenbereiche innerhalb von 2-3 Tagen bearbeitet werden können, ist eine Fokussierung auf bestimmte Themenschwerpunkte wünschenswert.
Inhaltliche und wertebezogene Ausrichtung
  • Fokus Variante 1 "Feedback": Führen von Anerkennungs- und Kritikgesprächen inkl. wiederholte Kritik, Ermahnungsgespräche und Vorbereitung eines Abmahnungsgesprächs
  • Fokus Variante 2 "Motivation": Grundlagen der Motivationstheorie, Basismotive von Mitarbeitern und Führungskräften, Führen von Remotivationsgesprächen
  • Fokus Variante 3 "Konflikt": Grundlagen der Konflikttheorie, Eskalationsstufen und Mobbing, Emotionskontrolle, Führung von Konfliktklärungs- und regelungsgesprächen
  • Kombinationsmöglichkeit der Varianten 1 bis 3 mit persönlichem Coaching zum individuellen Führungsverhalten
  • Kombinationsmöglichkeit der Varianten 1 bis 3 mit Ansätzen des Selbstmanagements (vgl. "Innere Führung")
  • Werteorientierung: Mitarbeiter sind von sich aus motiviert und wollen Leistung erbringen. Meine Aufgabe als Führungskraft ist es, einem Versiegen der Arbeitsmotivation entgegen zu wirken.
Methodik
  • Vorbereitungsaufgabe vor Seminarbeginn
  • Fragebögen: persönliche Führungsleitlinien, Führungskompetenzen, Führungsmotivation
  • Impulsreferate, Fallstudien und Gesprächssimulationen
  • Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
  • Seminarmappe, umfangreiches Übungsmaterial
  • Besprechung von Praxisfällen (im Plenum oder unter 4 Augen)
  • Transfersicherung und schriftliche Seminarevaluation
Eckdaten
  • "Inhouse" - in den Räumen Ihres Unternehmens
  • Dauer: 2 bis 3 Tage a 8 Zeitstunden pro Tag
  • Termine nach Vereinbarung
  • idealerweise bis maximal 10 Teilnehmer/-innen
  • Leitung: Dipl.-Psych. Holger Linzbach
  • Tageshonorar: ca. 1.000,- netto je nach Auftragsvolumen zzgl. Übernahme der Reisespesen
Praxiserprobung
  • Verwaltungsakademie Schleswig-Holstein - 5 Seminare (3 tägig): Verwaltungskräfte in leitender Funktion
  • Marburger Bund, Berlin - 4 Seminar (2 tägig): Krankenhausärzte aller Fachrichtungen
  • Kommunalverwaltungen, Schleswig-Holstein - div. Worksops (1-2 tägig): Verwaltungskräfte in leitender Funktion
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