Innere Führung und Selbstmanagement


Nur wer sich selbst führen kann,

kann auch andere zum Ziel führen.

Unter innerer Führung bzw. Selbstmanagement ist die Bereitschaft und das Können zu verstehen, die eigene persönliche Entwicklung als Führungskraft und damit auch die Weiterentwicklung eigener Fertigkeiten der Mitarbeiterführung eigenverantwortlich und zielführend zu gestalten. Selbst- management meint somit die Auseinandersetzung einer Führungskraft mit sich selbst in Sinne der Selbsterkenntnis und zielorientieren Selbstveränderung zur Optimierung der eigenen Führungs- kompetenzen und Führungs-Kraft (vgl. Portfolio).
Zur Planung und Umsetzung dieses Selbststeurungsprozesses bedient sich das Seminar des sog. Züricher Ressourcen Modells, kurz ZRM genannt. ZRM ist ein wissenschaftlich fundiertes psycho-eduka-tives Modell, das für die eigenverantwortlich und ressourcenorieniterten Selbstveränderung Elemente aus verschiedenen Psychotherapierichtungen und aus der Motivationspsychologie nutzt. Die Ver- änderungsarbeit geschieht auf drei Ebenen, der intellektuell-kognitiven (Verstand, Selbst- reflexion, Zielerstellung, Umsetzungsplanung), der emotionalen Ebene (Gefühl, Intuition, Einbeziehung des Unbe- wussten) sowie der körperlich-physiologischen (körperl. Erfahrungsgedächtnis, somatische Marker). Die Ablaufphasen der Selbststeuerung zu mehr Führungs-Kraft und zur Erreichung weiterer selbstgesteckter Zielsetzungen lassen sich mit Hilfe des sog. Rubikonprozesses für zielrealisierendes Handeln be- schreiben, die im Rahmen des Seminar näher erklärt werden. Der Rubikon-Fluss ist dabei Sinnbild für die Hürde, trotz erkannter Notwendigkeit den eigenen inneren Schweinehund zu überwinden und gesteckte Ziele weniger aufgrund von Selbstdisziplin als durch Nutzung des Lustprinzips in Angriff zu nehmen.
Rubikon-Modell 755x355
Zielgruppe
  • Führungskräfte der unteren und mittleren Hierarchie-Ebene (mit Führungserfahrung oder Führungsnachwuchskräfte), die unabhängig vom situativ erforderlichen oder jeweils praktizierten Führungsverhalten ihre persönlichen Zielsetzungen bzw. ihr Selbstmanagement reflektieren und (neu) ausrichten möchten.
Zielsetzung und Nutzen
  • Selbstkritische Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Führungsverhalten
  • Entwicklung von mehr Führungs-Kraft in Hinblick auf kommende Herausforderungen
  • Definition, Selbstmotivation und Umsetzungsplanung für persönliche Zielsetzungen (Mitarbeiterführung, Work-Life-Balance)
Themenschwerpunkte
  •  Führungs-Kraft entwickeln oder wiedergewinnen: Wo liegen Ihre Stärken als Führungskraft, welche Schwachstellen möchten Sie gerne überwinden und daher in Angriff nehmen?
  • Führungsgrundsätze: Welche Erfahrungen haben Sie geprägt? Welche Normen und Werte sind mir wichtig? Inwiefern leben Sie Ihre Grundsätze?
  • Als schwierig erlebte Mitarbeiter/innen: Welche Verhaltensweisen bringen Sie "auf die Palme"? Was hat das mit Ihnen persönlich zu tun und wie können Sie daraus Nutzen ziehen?
  • Teamentwicklung: Wie ist die informelle Konstellation der Ihnen direkt unterstellten Mitarbeiter? Welche aufgabenbezogenene Rollen nehmen einzelne im Arbeitsteam ein? Was kann so bleiben, was möchten Sie verändern?
  • Zukunftsplanung: Welche Lebensziele sind Ihnen wichtig? Wie steht es um die Balance zwischen Berufstätigkeit, Freizeitaktivitäten, soziale Beziehungen und Gesundheit? Was möchten Sie ggf. ändern?
  • Grundlagen des Selbstmanagements nach dem Züricher-Ressourcen-Modell:
  • Start eines persönlichen Zielerreichungsprojekts zur Stärkung Ihrer Führungs-Kraft und Bewältigung bevorstehender Herausforderungen
  • Ihr zentrales persönliches Veränderungsziel auf Grundlage der bisherigen Analysen, 
  • Vom guten Vorsatz zur wirklichen Umsetzung: Überschreitung des persönlichen Rubikons mit Hilfe von Haltungszielen
  •  Wider den eigenen Schweinehund. Ressourcen, Erinnerungshilfen und Wenn-Dann-Pläne
  • Transfersicherung: Eigenverantwortung zur Projektfortsetzung, Transfer-Tandems
  • optional: Da nicht alle Themenbereiche (Führungsgrundsätze, Mitarbeiter, Team, Zukunftsplanung) innerhalb des Seminars bearbeitet werden können, ist eine Fokussierung auf bestimmte Themenschwerpunkte wünschenswert.
Inhaltliche und wertebezogene Ausrichtung
  • Bereitschaft der Teilnehmer/-innen zur selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungsverhalten
  • Selbstmanagement nach dem Züricher Ressourcen Modell (Rubikonmodell der Verhaltensmodifikation unter Einbeziehung unbewusster Prozesse)
  • Sammlung von Optimierungsansätzen im eigenen Führungsverhalten, Zielpriorisierung, Schaffung von Veränderungsmotivation und Erarbeitung von Umsetzungsplänen
  • Wertorientierung: Eigenverantwortung für Ausmaß der Selbstöffnung gegenüber der Seminargruppe, gegenseitige Unterstützung für persönliches Wachstum, Vertraulichkeit
Methodik
  • Vorbereitungs- und Einstimmungsaufgabe vor Seminarbeginn
  • Impulsreferate, Erfahrungsaustausch, umfangreiche Selbstreflexion
  • Austausch mit Gesprächspartner/-innen des Vertrauens zur Gewinnung weiterführender Erkenntnisse
  • Seminarmappe mit umfangreichen Arbeitsblättern
  • Fortführung des individuellen Selbstführungsprojekts nach Seminarende
  • schriftliche Seminarevaluation
Eckdaten
  • In diesem Fall "Outhouse": Die Teilnehmer/-innen sollten nach Möglichkeit aus verschiedenen Organisationen stammen, damit die Vertraulichkeit hinsichtlich der individuellen Veränderungsprojekte nach Seminarende gewahrt bleibt.
  • Dauer: 2 Tage a 8 Zeitstunden pro Tag (bei Bedarf auch länger)
  • Termine nach Vereinbarung
  • idealerweise bis maximal 10 Teilnehmer/-innen
  • Leitung: Dipl.-Psych. Holger Linzbach
  • Tageshonorar: ca. 1.000,- netto je nach Auftragsvolumen zzgl. Übernahme der Reisespesen

Praxiserprobung
  • Verwaltungsakademie Schleswig-Holstein - 6 Seminare (2 tägig): Verwaltungskräfte in leitender Funktion
  • Studieninstitut Rhein-Necker, Mannheim - 2 Seminare (2 tägig): Verwaltungskräfte der Stadt in leitender Funktion
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